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Schon als Knabe war ich befallen vom Fahrzeug- und Technik-Virus. Was gab es Spannenderes, als im parkierten Alfasud meines Vaters die Gänge „trocken“ durchzusortieren und im Geiste wilde Verfolgungsfahrten zu absolvieren!
Endlich erwachsen, entdeckte ich neben den Vorzügen des Autos bald auch die Faszination am Motorrad. Immer mehr zog mich diese ursprüngliche Art der motorisierten Fortbewegung in ihren Bann. Wind und Wetter ausgesetzt, mit wachen Sinnen auf unterschiedlichsten Untergründen zu surfen, die sprichwörtliche Freiheit auf Rädern zu erfahren.
Was ist besser geeignet, eine oder gar zwei Personen auf- und abseits der Strasse in die Ferne zu tragen, Umgebung und Elemente unmittelbar zu erleben, als ein Motorrad?
Und damit sind wir beim Reisen angelangt. Eine Reiseenduro, aufs Wesentliche reduziertes Gepäck, möglichst viel Zeit - und auf geht’s nach Enduristan!
Meine bisherigen Reisen führten mich zu den vielfältigsten Zielen nah und fern. Seien es kurvenreiche Passfahrten in der schönen Schweiz, ausgedehnte Touren durch die französischen Westalpen, auf Dünensuche in der Sahara, bis zu faszinierenden Fahrten durch fremde Kulturen in Ländern wie Sri Lanka, Thailand und Indonesien.
Den vorläufigen Höhepunkt bildete die letztjährige Reise von Wädenswil (Schweiz) nach Indien. 16'000 km Fahrfreude, dazu unzählige Eindrücke, Erlebnisse und Bekanntschaften auf dem Weg durch den Balkan, die Türkei, den Iran und Pakistan.
Eins ist sicher: Die nächste Reise nach Enduristan kommt bestimmt!  


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