Was haben wir seit unserem letzen Bericht erlebt? Wie ihr euch vorstellen koennt, recht viel, aber wie immer sind wir nicht weit gekommen, diesmal gerade mal nach Griechenland. Müssen wir aber auch nicht!
Als unser erstes Highlight würden wir auf jeden Fall Sarti bezeichnen - wer hätte gedacht, dass wir auf dieser Reise noch Gäste einer Hochzeit sein werden?
Ihr kennt ja die Situation, wenn man zu einer Hochzeit eingeladen wird und man kennt Keinen... Smalltalk mit den Sitznachbarn ist das Maximum an sozialer Interaktion (Fremdwort im Travelblog, nicht schlecht oder?). Ganz im Gegenteil dazu Vilma und Roberts Hochzeit: 3 Tage vorher gemeinsam am Strand liegen, Boot fahren, Essen gehen und auf einmal entstehen echte Freundschaften. Danke noch mal an alle, speziell da wir uns sozusagen selbst eingeladen haben.



Letzte Woche waren wir im Ferienhaus von einem Freund von Helmut in der Nähe von Xanthi und es war der Hammer. Georgos und Katherina haben uns sogar vorher den Kühlschrank befüllt und waren dann extra nochmal mit uns einkaufen. Georgos Worte: Ihr seid nicht wie Fremde für uns, sondern wie unsere Kinder!
Nach zwei Tagen Regen hatten wir bald auch wieder Sonnenschein und einen Strand für uns ganz allein. Nicht, dass wir in einer einsamen Bucht waren, nein es war nur wirklich keiner dort. Die Schule hat wieder begonnen und der Sommer ist aus griechischer Sicht damit vorbei. Nachdem wir vom Schneechaos in Österreich gehört haben, hat natürlich unser Snowboarderherz geblutet. Aber so schlecht haben wir es ja auch nicht erwischt.



Istanbul

Nach unserem wirklich langen aber auch sehr schönen Griechenlandaufenthalt haben wir uns wieder auf die Mopeds geschwungen und sind in ein uns beiden noch fremdes Land, die Türkei, aufgebrochen. Wieder auf den Bikes zu sitzen war schon toll. Wenn wir nur zum Einkaufen fahren oder einen Kurztrip machen, sind wir wegen der abartig hohen Spritpreise eigentlich immer mit einem Moped unterwegs. Man kann jetzt raten wer hinten oben sitzt. Selber fahren ist trotzdem so viel besser!
Die Türkei zeigt sich in den ersten Tagen (europäischer Teil) ganz anders, als wir uns das vorgestellt hatten. Ziemlich grün, sehr sauber, schöne Straßen. Auch hier sind wir von der Freundlichkeit der Leute absolut begeistert. Marc wird gleich von einem jungen Motorradfahrer angesprochen, der ihm sowohl Bank als auch Hotel zeigt. Susi schaut einmal nicht in den Spiegel und fährt vor jemandem hinaus sodass er bremsen muss. Sie hebt die Hand um sich zu entschuldigen, der Mann lächelt und winkt aus dem Auto, kein Ärger, kein Hupen, kein Fluchen. Und so ist das bis jetzt immer gewesen, schon sehr cool!



Unsere Vorhut berichtet aus Syrien

Was wir bis jetzt noch gar nicht erwähnt haben, unsere Reise gestaltet sich viel leichter da wir eine ganz liebe Familie aus der Schweiz kennen gelernt haben, die ziemlich genau unsere Route fährt, aber uns zeitlich ein bisschen voraus sind. Von ihnen bekommen wir super Tipps und Latest News aus den ganzen Ländern. Speziell Syrien macht uns durch ihre Infos ein bisschen weniger Bauchweh. Schaut mal auf
www.toubab.ch, sie haben wirklich tolle Berichte und ein Wahnsinnsauto!

